Ok, gut. Wenn ich das Gefühl habe das mir jemand ein Freund ist und das auf Gegenseitigkeit beruht dann ist das erstmal ein Grund sich des Lebens ein wenig mehr zu freuen, ganz Grundsätzlich. Wenn, warum auch immer, das Leben einen dann Stolpersteine in den Weg legt (oder man sich diesen auch selbst in den Weg gelegt hat) sind es solche Menschen an die ich mich halte wenn ich glaube das der Stein nicht aus eigener Kraft aus dem Weg geräumt werden kann bzw. die Sturzwunden zu unangenehm werden, hoffe das ich diesen Menschen vertrauen kann, das ich mich im Zweifelsfall bei denen ein wenig ausruhen kann bevor es weiter geht, hoffe das ich mich bei ihnen nicht verstellen muss und vieleicht auch ein wenig Zerstreuung finde. Frust und Schimpf mögen in einem aufkommen, alles mag scheisse unschön wirken und Aggressionen auf sich oder andere folgen, menschliche Reaktionen laufen ab und suchen ihre Ziele. Ich selbst hoffe das wenn jemand meint in mir einen Freund gefunden zu haben dieser Mensch mir ähnliches Vertrauen entgegenbringt – Vertrauen, welches ich haben muss um über oberflächiges Gebrabbel hinauszukommen – und das man auf dieser Basis aneinander wächst, ohne Angst vor Rückschlägen, Schwäche zeigen quasi Pflicht. Und dann merke ich das ich irgendwie alleine bin.

Alleine – nicht ohne Menschen um mich herum, sondern im Geiste – nachdem man dachte wieder mal eines der Wesen getroffen zu haben bei dem ein wenig mehr rum kommt als das pure „unterhalten-werden-durch-gesselschaft. Aber ich hätte es besser wissen müssen, mir wäre es mir selbst gegenüber peinlich wenn ich mich nicht mit mir selbst beschäftigen könnte, wenn ich nicht auch mal aktiv dafür sorgen könnte das meine sozialen Bedürfnise (welche bei jedem anders seien mögen) in einer vertretbaren Art und Weise befriedigt werden, und dazu gehört es, drastisch ausgedrückt, das ich mir nicht meine Kontakte prostituiere, vereinnahme und dränge mich zu unterhalten, von einer Selbstverständlichkeit die nicht existent seien sollte ausgehe vor allem nicht unter falschen Deckmantel, denjenigen gegenüber die damit umgehen können wenn jemand einfach mal sagt : „Ich kann gerade nicht alleine sein.“.

Ich weis nicht was einen Menschen reitet wenn er wie ein trotziges Kleinkind anfängt seine Huren zu beleidigen, nur weil diese nicht springen wenn dieser schnippst, in üblen Wunden bohrt und einen als Lügner darstellt und mit anderen bekannten Teufeln vergleicht, seinen Frust auf diejenigen kupfert, die am wenigsten damit zu tun haben und nur aufgrund einer falschen Annahme (Vertrauen) viel zu lange dieses Spiel passieren lassen.

Ich hab keinen Bock mehr Hure zu spielen, und ich bin auch nicht derjenige der kleinen Kindern ins Gesicht schlägt, die Erkenntnis ist größer wenn man sich alleine auf die Fresse legt…..auf manche Dinge muss jeder für sich alleine kommen, Theorie ist schön und pragmatisch, aber das ganze dann mal subjektiv am eigenen Leib zu fühlen ist wesentlich effektiver.

Genug geschimpft, mein Zorn trifft wenigstens nicht die falschen oder fühlst du dich angesprochen?

One Trackback/Pingback

  1. Von Charakterschwäche « Seethingsong’s Weblog am 28 Aug 2008 um 11:59

    [...] in Joa nöö? Ich weis nicht wer diesen Artikel gelesen hat, so oder so will ich das Thema nochmal aufgreifen, der angesprochene Artikel entstand [...]

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