Alleine das meine Phantasie so etwas hervorbringen kann lässt mich die traurige Realität erkennen das das in der folgenden Geschichte beschriebene schon längst wahrscheinlich sogar mehrfach geschehen ist. Manchmal schähme ich mich dafür ein Angehöriger des männlichen Geschlechtes zu sein. Bitte nicht weiterlesen wenn du ein schwachen Nervenkostum hast oder auch einfach nur Sensibel bist, in mir hat diese Geschichte viel Trauer und Entsetzen ausgelöst, es geht in dieser Kurzgeschichte um sexuellen Missbrauch dessen Folgen expliziet dargestellt werden. Wenn du unter 18 bist: dies ist nicht jugendfrei, lies einen anderen Arikel mit Titel.

 Vorneweg möchte ich noch sagen das ich kein guter Geschichtenschreiber bin, dieses Thema aber für so wichtig halte das es mir egal ist wenn mir jemand sagt „das ist scheisse geschrieben“. Immer wieder frage ich mich in was für einer Welt ich lebe, junge Mädchen werden von einem oder mehreren Jungen/Männern in der Disco vergewaltigt, alle können es sehen doch niemand tut etwas ausser verlegen wegzugucken, ich könnte kotzen. Ich könnte kotzen wie rücksichtslos jeder auf kosten von anderen versucht seine Bedürfnisse zu befriedigen.

 

Sally

 

Es war einer dieser Tage die jeder, auf die ein oder andere Art gerne hatte, einer dieser Tage der die Alten ein Auge zu drücken und die Mundwinkel nach oben wandern lies während sie beobachteten wie ihre Enkelkinder mit unbeschwerter und ehrlicher Freude aufbrechen um mit der Clique oder mit der besten Freundin das schöne Sommerwetter im freien mit Drogen, Lagerfeuer und vielen unbekannten Vertretern des anderen Geschlechtes zu feiern.

Einer dieser Tage.

Unter der Woche hatte Sally schon so gut wie jede Hausaufgabe vergessen (wenn man bewusste Entscheidungen grosszuügig als solches werten möchte) um an den warmen Nachmittage mit ihren Freunden an den Ruhrwiesen zu liegen und mit dem neuen Bikini schwimmen zu gehen. Letztes Jahr hatte sie sich noch nicht getraut sich vor anderen Leuten nur knapp bedeckt zu zeigen, sie war nicht dünn aber sie war auch nicht dick, sie war nur in einem Alter in dem man gerade lernt das der eigene Körper zu mehr als nur zum Laufen, Essen, Schlafen und Scheissen geeignet war, sie war 16 Jahre und in ihrem Geist und ihrem Körper stand die Pubertät in voller Blüte.

Dieses Jahr war anders, sie hatte schon ihre ersten Erfahrungen mit Jungen gehabt die über Händchenhalten und Rumknutschen hinaus gingen und ihr Körper würde sie einmal zu einer begehrten Frau werden lassen, sie merkte das die Blicke der Jungen immer häufiger Interesse verrieten, sich immer häufiger an ihren Brüsten festhielten um dann verlegen wieder im Schulbuch zu verschwinden, sie hatte mittlerweile gelernt diese Art der Aufmerksamkeit zu geniessen und dementsprechend fiel die Wahl ihrer Kleidung immer häufiger zu gunsten der Blicke aus.

… und dann kam endich der Samstag, einer dieser Tage. Sally hatte sich schon für Früh mit Tanja, eine ihrer Mitschülerinnen mit welcher sich in letzter Zeit eine richtige Freundschaft anbahnte, verabredet um sich noch ein wenig Sonnenbräune einzufangen bevor die Anderen kamen. Die Anderen waren einige ihrer Klassenkameraden aber auch viele die sie nicht kannte, die irgendjemanden über irgendeine Ecke kannten und so sollte es Heute voll werden, eine Freiluftparty bahnte sich an. Eigentlich war es jedes Wochenende brechend voll an den Ruhrwiesen, überall brannte ein Lagerfeuer, sangen oder gröhlten Betrunkene und den ganzen Abend war der Geruch von Grillfleisch und Gras in der Luft doch dieses sollte die erste grosse Ruhrparty werden bei der Sally nicht nur in 100 Metern Entfernung mit zwei oder drei Freundinnen sass, diesmal war sie mittendrin.

Sally wurde wach. Besser gesagt: Sie öffnete ihre Augen, drehte ihren Kopf zur Seite und erbrach alles was noch in ihrem Magen war. Irgendetwas klebriges befand sich in, um und an ihre Haaren, mit ihrem Kopf lag sie in kalter, beissender Kotze. Ihr Magen krampfte weiter, wollte ausspucken was nicht mehr da war, und irgendwo hörte sie Lärm, alles verschwamm und ihre Augen schlossen sich wieder.

Als sie ihre Augen das nächste mal öffnete sah sie nur eine Zunge an ihrem Gesischt vorbeizucken, ein Hund meinte sich ein zweites, vorverdautes Frühstück gönnen zu können. Frühstück? Nach längerer Anstrengung schaffte sie es ihren Arm so nah vor ihr Gesicht zu bringen um festzustellen das es schon nach Mittag war, ein scharfer Stich durchschoss ihren Verstand und ihr Körper war so gnädig sie wieder in einer traumlosen Schlafwolke zu verstecken.

„Warum sind meine Beine so kalt?“, war der erste Gedanke als Sallys Bewusstsein zum dritten mal an diesem Tage meldete und Panik scheuchte ihr Innerstes auf, Adrenalien sorgte dafür das sie es schaffte ihren Oberkörper ein wenig aufzurichten, Schwindel durchdrang sie und liess sie wieder auf das weiche Gras zurück sacken. Und dann bemerkt sie die Schmerzen in ihrer Scheide. Sie faste mit ihrer rechten Hand zwische ihre Beine und bekam dort wo sie eigentlich ihre Hose erwartet hatte nur ihre Schamlippen zu spüren, etwas steckte noch in ihr. Geisteabwesend und die Schmerzen nur in der Ferne wahrnehmen schob sie zwei Finger zwischen ihre Schamlippen und versuchte den Gegenstand zu fassen zu kriegen, das erste mal rutschte sie ab aber beim zweiten Versuch drückte sie entschlossener zu und bekam ihn fest zwischen ihre Finger. Schlimmere Schmerzen durchstiessen ihren Körper als sie ihn langsam herrauszog, „ich habe einen Holzstock in mir stecken“, sie schaute an sich herunter und sah ihn, rot, tropfend mit Spermaresten überzogen. Und dann kam wieder Ohnmacht die Ohnmacht schützte sie vor weiteren Gedanken, ein gnädiger Schlaf der ihr inneres Auge gerade noch rechtzeitig daran hinderte zurück zu schauen und den letzten Abend an ihr vorbeiziehen zu lassen.

One Trackback/Pingback

  1. Von Eigentlich… « Seethingsong’s Weblog am 27 Aug 2008 um 11:39

    [...] in Joa nöö? …muss ich sagen bin ich ganz froh bei dieser Geschichte ein ziemlich klares Vorwort geschrieben zu haben, was ursprünglich nicht geplant war. Zur [...]

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