Archiv nach Monaten: August 2008

… wenn dann noch ein wenig Sonne scheint, ach ja…

Ich weis nicht wer diesen Artikel gelesen hat, so oder so will ich das Thema nochmal aufgreifen, der angesprochene Artikel entstand aus Frust und Ärger einem Menschen aus meinem näheren Umfeld gegenüber, sauer war ich über sein Verhalten mir gegenüber, ich dachte meine Schwächen sind klar und werden nicht aufs extremste ausgenutz. Jetzt saß ich die Tage in einer Raucherecke, unterhalte mich mit einer mittelalten Dame über Abschied und wie abhängig man von seinem sozialen Umfeld ist und sie hatte bei so vielen Dingen einfach recht, unteranderem erzählte sie wie sie einmal für sich feststellen musste das bestimmte Menschen in ihrem Umfeld ihr nicht gut tun und sich was ändern muss. Sie erzählte wie sie kurzerhand bei entsprechenden Menschen anrief und ihnen klar sagte was scheisse war, den Ball zu ihnen spielte anstelle die ganze Zeit beim Aufschlag zu verharren und zu meckern das der Ball nicht zurück kommt. Respekt. Ich muss mir einfach mal eingestehen das es verdammt idiotisch ist seit Ewigkeiten den Mist wahrzunehmen und nichts zu tun, immer einfach zu hoffen das sich von alleine was tut, ganz schön feige nichts zu sagen obwohl man innerlich an genau solchen Dingen zerbricht. *ArschtrittSichSelbstUndAllenAnderenVerteilDieEsNicht HinkriegenIhreKonflikteAuserhalbIhresKopfesAuszutragen*

…aufhören zu labern, handeln!

…muss ich sagen bin ich ganz froh bei dieser Geschichte ein ziemlich klares Vorwort geschrieben zu haben, was ursprünglich nicht geplant war. Zur Erklärung: Hier mal die Suchbegriffe bei welchen User über Google auf meinen Blog geklickt haben + die Anzahl wie häufig diese geschehen ist:

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Update (10.09.2008):

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35 mal „Sex“ und nur 43 mal wegen anderen Kram, würd mir dann ja doch ein anderes Verhältnis wünschen aber das Internet besteht halt doch irgendwie anscheinend zu 50% Filesharing, 28% Sex, 20% Werbung und die restlichen 2% bleiben für den Rest, muss dann ja doch irgendwie gerad an Dave Chappell denken:

 

 

SPÄTER!!!!

Dann muss ich es doch mal loswerden, hier finden sich nur Gedanken, fast immer unvollstädnig und häufig ohne Quintecense (oder wie auch immer man das schreiben mag), lose umherschwebendes in meinem Geiste, ich habe weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Widerspruchsfreiheit hier. Meist fange ich irgendwann irgendwas zu schreiben an, bringe den Text nur zur Hälfte aufs Papier und habe dann selten Lust ihn zu vervollständigen bzw. die Gedanken weiter zu verfolgen, meistens werde ich unterbrochen, Einflüße von aussen halten mich davon ab bei der Sache zu beiben, ich sitze irgendwo und es kommen Menschen, sprechen mich an, reißen mich aus meinen Gedanken, Termine kommen, die Zeit ruft nach Aufmerksamkeit, noch nie habe ich es geschafft einen Text viel früher als drei Tage nach Niederschrift zu veröffentlichen, reine Subjektivität wird hier geboten, sowohl Inhaltlich als auch Organisatorisch, wer immer will ist herzlichst eingeladen seine Gedanken einzubringen, da weiter zu schreiben und zu spinnen wo ich aufgehört habe, alles über den Haufen zu werfen, ganz nach dem Motto „Die Gedanken sind frei“.

Wer bist du?

Ich bin ein Mensch.

Ich bin ein Mensch der immer wenn es um ihn geht links in die nächste Ecke guckt weil ihm der Augenkontakt zu nahe geht.

Ich bin ein Mensch der die Farbe Grün mag.

Ich bin ein Mensch der —

Wer bist du?

Ich bin ein Mensch dem Musik total wichtig ist, der je nach Stimmung Musik hört sich aber auch von Musik stimmen läßt.

Ich bin ein Mensch der große Probleme mit Nähe zu anderen Menschen hat und trotzdem ganz viel davon braucht.

Ich bin ein Mensch dem keine Grenzen und kein Rahmen gesetzt worden sind und der sich deshalb selbst sehr enge Grenzen setzt und aus Unsicherheit Angst hat die Grenzen anderer Menschen zu überschreiten.

Ich bin ein Mensch der dazu neigt Schmerz zu verscherzen.

Ich bin ein Mensch der dazu neigt wegzudriften, in die Leere oder zu anderen Menschen weil ich mir selbst zu schwer falle.

Ich bin ein sensibler Mensch der dieses aber niemals zeigen kann.

Wer bist du?

Wer bist du?

Ich kümmere mich um andere oder stürze mich in mehr oder weniger sinnvolle Arbeit wenn ich Gefahr laufe mir selbst zu nahe zu kommen.

Ich bin ein Mensch der nicht weis ob er seinen Vater zur Begrüßung umarmen oder die Hand geben soll.

Ich bin ein Mensch der auf der Suche nach dem nächsten Kick viel zu häufig zu Drogen gegriffen hat.

Ich bin ein Mensch der vergisst zu Atmen wenn ihm etwas zu nahe geht.

Wer bist du?

Ich bin ein Mensch der viel raucht und dazu jede Menge Kaffee trinkt.

Ich bin ein Mensch der sich nicht leiden kann wenn es mir schlecht geht.

Ich neige dazu —

Wer bist du?

Ich bin ein Mensch der es nicht schafft auf ein großes weißes Blatt Papier „ICH“ zu schreiben weil sich alles in mir dagegen streubt.

Ich neige dazu Dinge die in meinem Kopf rumgeistern zu Papier zu bringen und dann zu verdrängen.

Ich liebe die Dunkelheit weil ich mich in ihr so gut verstecken kann.

Ich bin ein Mensch der sich in großen Menschenmassen wohl fühlt.

Ich liebe Konzerte.

Ich bin ein Mensch —

Wer bist du?

Ich —

Wer bist du?

Ich bin ein Mensch der mittlerweile weis das er nach einem Tief auch wieder ein Hoch erlebt, das es viele Dinge, meist die kleinen, gibt die das Leben lebenswert machen.

Ich bin ein Mensch der für die Anderen funktioniert um dann wenn er zu sich kommt zusammen zu brechen.

Ich bin ein Mensch der sich in viel zu vielen Beziehungen selbt verloren und irgendwann aufgegeben hat.

Ich bin ein Mensch der wenn er jemanden gefunden hat soviel Angst vor Verlust hat das er —

Wer bist du?

— das er lieber alles auf den Tisch bringt um niemals — niemals wieder aus Unsicherheit herraus sich innerlich zu verabschieden und zum Eisklotz zu werden.

Wenn mir jemand wirklich weh tut kann ich versuchen was ich will, vergeben oder vergessen kann ich nicht höchstens verdrängen und damit auch meine Gefühle. Vertrauen ist etwas das, einmal dagewesen und dann zerstört, nicht wieder aufgebaut werden kann.

Ich bin ein Mensch der Wasser liebt.

Ich bin ein Mensch der mit sich alleine selten was anzufangen weis.

Ich liebe es im Auto zu sitzen, Sonnenstrahlen auf der Haut, Sonnenbrille auf der Nase und laute Musik in den Ohren, und dann durch die Gegend zu fahren.

Wer bist du?

Ich bin müde.

Manchmal sitze ich irgendwo, spielt gar keine Rolle wo da es überall passiert, verfolge Gespräche oder spreche selbst, gehe vieleicht auch nur Gedanken nach, schreibe irgendwas oder lese Pratchett, thematisch bei Hunger, Leid und Krieg und merke wie sich bissige Bemerkungen stauen und dann, zu den unmöglichsten Zeitpunkten, platzen sie raus. Traurigkeit, Lebensfrust und das Wissen über den Umstand das man sich gerade mit Sachen beschäftigt die über Tod oder Leben vieler entscheiden sammeln sich und es reicht. Weinen oder Lachen, die trockene und abstrakte Art des Gespräches muss durchbrochen werden, mit Emotionen gefüllt werden, wir reden hier über echte Schicksale. Lachen macht vieles erträglicher.

Anderes